Heute erzählen wir Euch, was ein virtueller Rundgang ist. Wir laden Euch herzlich ein
Sphärisches Panorama
Um Euch am besten zu erklären, was ein virtueller Rundgang ist, müssen wir damit beginnen, was ein sphärisches Panorama ist. Denn erst die Kombination mehrerer sphärischer Panoramen bildet einen „virtuellen Rundgang“ oder anders ausgedrückt eine „virtuelle Tour“ oder „360-Grad-Tour“.
In der traditionellen Innenarchitektur- oder Architekturfotografie, aber auch in anderen Bereichen, ist der Bildausschnitt eines der grundlegenden Elemente, die über die Attraktivität eines Fotos entscheiden. Der Fotograf legt die Richtung fest, in die er das Foto aufnimmt, den Winkel, die Höhe und den Abstand der Kamera zum fotografierten Ort oder Objekt. In der traditionellen Fotografie hängt es vom Bildausschnitt ab, wie groß der Bildbereich ist, den die Kamera erfasst. Mit anderen Worten: Der Fotograf hat einen bestimmten Bereich, in dem er das Foto aufnehmen kann. Wenn er beispielsweise ein Objektiv mit einer langen Brennweite von z. B. 200 mm verwendet, ist das Sichtfeld deutlich kleiner als bei einem Objektiv mit einer Brennweite von z. B. 15 mm.
Bei sphärischen Panoramen sieht die Situation ganz anders aus.
Hier schränkt uns kein Bildausschnitt ein, da ein einzelnes sphärisches Panorama aus mehreren Fotos besteht, die von allen Seiten um die Kameraachse herum aufgenommen und anschließend im Bearbeitungsprozess zusammengesetzt werden.
Heutzutage kann man auf dem Markt Amateurkameras kaufen, die über zwei oder mehr Objektive verfügen, mit denen der Fotograf ein sphärisches Panorama erstellen kann. Das Bild der Objektive wird automatisch zusammengefügt. Der größte Nachteil dieser Geräte ist die Fotoqualität. Sie ist zwar heutzutage nicht die schlechteste, weicht aber immer noch von dem ab, was man beispielsweise mit einer Vollformat-Spiegelreflexkamera erreicht. Mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommene sphärische Panoramen werden mit einem Computerprogramm zusammengesetzt und wie herkömmliche Fotos bearbeitet. Dadurch sind wir in der Lage, die höchste Bildqualität zu erzielen. Wie wir sphärische Panoramen erstellen, werde ich im nächsten Video erklären.
So sieht ein fertiges sphärisches Panorama in der flachen (aufgeklappten) Version aus, geöffnet beispielsweise mit einem Bildbetrachter. Damit ein sphärisches Panorama interaktiv wird, muss es auf eine Plattform hochgeladen werden, die es „zusammenrollen“ (projizieren) kann. Heutzutage gibt es viele Websites, auf denen man sphärische Panoramen hochladen kann. Es gibt auch Programme, die Dateien erstellen, die nach dem Hochladen auf den eigenen Server sphärische Panoramen und sogar virtuelle Rundgänge unabhängig von externen Diensten anzeigen können. Dieses Thema werde ich im nächsten Video behandeln. Die beliebteste Plattform, die uns die Funktion des Zusammenrollens eines sphärischen Panoramas bietet, ist Facebook. Heute konzentrieren wir uns jedoch auf die Plattform Google Maps, da dieser Dienst es uns zusätzlich ermöglicht, mehrere sphärische Panoramen zu einem virtuellen Rundgang zu verbinden.
Virtueller Rundgang
Wenn Ihr bereits wisst, was ein sphärisches Panorama ist, versteht Ihr sofort, worum es bei einem virtuellen Rundgang geht.
Eine virtuelle Tour ist nichts anderes als eine Sammlung mehrerer sphärischer Panoramen, die so miteinander verbunden sind, dass sich der Betrachter intuitiv zwischen den erstellten Panoramen bewegen kann. Je nach Plattform, auf der sich der virtuelle Rundgang befindet, gibt es unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten. In Google Maps geschieht dies jedoch durch Klicken auf die eingeblendeten Pfeile. In der mobilen Version sehen die Pfeile des virtuellen Rundgangs in Google Maps etwas anders aus. Wenn wir schon von der mobilen Version sprechen, hier ein paar Worte dazu, auf welchen Geräten wir eine virtuelle Tour starten können.
Heutzutage ist praktisch jedes internetfähige Gerät, das die Google Maps App oder die Google Maps Website öffnen kann, in der Lage, eine virtuelle Tour abzuspielen. Es besteht also keine Sorge, dass Euer Kunde Eure Räumlichkeiten nicht im 360-Grad-Modus sehen kann. Eine 360-Grad-Tour eignet sich perfekt für Fälle, in denen:
- Euer Standort sich an einem schwer zugänglichen Ort befindet.
- Ihr Eure Produkte auf moderne Weise präsentieren möchtet.
- Ihr klar darstellen wollt, wo sich der vom Kunden gesuchte Ort befindet.
- Ihr Euch von der Konkurrenz abheben wollt.
So sieht ein auf einer Website eingebetteter virtueller Rundgang aus:
Ein virtueller Rundgang im Rahmen eines Google-Unternehmensprofils ist nur mit den Kosten für seine Erstellung verbunden. Google erhebt keine Gebühren für das Hochladen oder Hosten des virtuellen Rundgangs auf seinen Servern. Für unseren Kunden ist dies eine einmalige Investition. Wer an der Erstellung eines virtuellen Rundgangs interessiert ist, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen.